Krankensalbung
Einst „Letzte Ölung“ – heute „Sakrament des Lebens“
Die Sorge um kranke und sterbende Menschen gehört seit jeher zum Kern des kirchlichen Auftrags. Ein besonderes Zeichen dieser Zuwendung ist das Sakrament der Krankensalbung: Dem Kranken werden die Hände aufgelegt, Stirn und Hände werden mit geweihtem Öl gesalbt — daher stammt auch der alte Name „Letzte Ölung“. Damit verbunden ist die Zusage, dass Christus dem Kranken Heil, Stärkung und Aufrichtung schenkt.
Früher wurde dieses Sakrament oft erst in der Sterbestunde erbeten. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat sich dieses Verständnis grundlegend gewandelt: Heute begreift die Kirche die Krankensalbung als Sakrament des Lebens. Es will im Leid stärken und trösten, von Schuld befreien und das Vertrauen auf das ewige Leben festigen — die körperliche Heilung steht dabei nicht an erster Stelle.
Die Krankensalbung kann deshalb schon beim ersten Anzeichen einer schweren Erkrankung oder vor einer schwierigen Operation empfangen werden — und das auch mehrmals im Leben. Zunehmend üblich sind gemeinsame Feiern, zu denen kranke und ältere Menschen eigens eingeladen werden. Zwar kann das Sakrament auch Bewusstlosen gespendet werden; schöner ist es jedoch, wenn der Kranke es bewusst empfangen und persönlich bejahen kann. Zögern Sie deshalb nicht, uns frühzeitig anzusprechen.
Sie möchten die Krankensalbung erhalten?
Melden Sie sich gerne in unserem Pfarrbüro, 02381 / 97277-0, oder kontaktieren Sie ein Mitglied unseres Seelsorgeteams .
Krankenkommunion
Informationen wann und wie in unserer Pfarrei die Krankenkommunion gespendet wird, erhalten Sie im Pfarrbüro. Fragen Sie gern an!
Bestanden!
Entscheidend ist nicht, durch den Glauben die Krankheit zu verlieren, sondern mit dem Glauben in der Krankheit zu bestehen. (Anselm Grün, Benediktiner)
Was ist die Krankensalbung?
Ein Erklärvideo von katholisch.de