Versöhnung: Verzeihung und Frieden finden
Versöhnung: Wozu?
Jede und jeder von uns kennt Momente, in denen wir hinter dem zurückbleiben, was wir eigentlich sein wollen: ein unbedachtes Wort, das verletzt. Hilfe, die wir schuldig geblieben sind. Eine Unwahrheit, die uns besser dastehen lässt. Schuld gehört zu unserem Leben — niemand macht immer alles richtig.
Manches lässt sich hinterher klären, anderes nicht. Ob eine Entschuldigung angenommen wird, können wir nicht erzwingen. Als Menschen bleiben wir darauf angewiesen, dass uns vergeben wird.
Der christliche Glaube gibt darauf eine befreiende Antwort: Gott vergibt dem, der ehrlich bereut und neu anfangen will. Im Sakrament der Versöhnung dürfen wir aussprechen, was uns belastet — und die Zusage empfangen, dass Gottes Liebe größer ist als unsere Schuld. Wie ernst Gott dabei unser Handeln am Mitmenschen nimmt, zeigt ein Wort Jesu: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40)
Vorbereitung zum Sakrament der Versöhnung
In vielen Gemeinden ist ein Beichtgespräch fester Bestandteil der Erstkommunionvorbereitung. In unserer Heilig-Geist-Gemeinde gehen wir bewusst einen anderen Weg und möchten dem Sakrament der Versöhnung so einen eigenen Stellenwert einräumen. Die Erstkommunionkinder eines Jahres werden im darauffolgenden Herbst eingeladen, sich auf das Sakrament der Versöhnung vorzubereiten.
Wir wünschen uns, dass die Erstbeichte für die Kinder ein positives Erlebnis wird: Dass das, was ihnen auf dem Gewissen liegt, überdacht und ausgesprochen werden kann. Dass sie die Zusage erfahren “ Gott freut sich, dass es dich gibt – so wie du bist, hat Gott dich unendlich lieb! “ Dass sie spüren, dass sich Gott all dem annimmt, was sie belastet.
Beichtzeiten
Melden Sie sich dazu einfach bei einem unserer Priester .
Johannes Gospos Ltd. Pfarrer 02381 / 97277-22 gospos@bistum-muenster.de
Christian Probst Pfarrer 02381 / 8769613 probst@bistum-muenster.de
Was bedeutet Beichten?
Ein Erklärvideo von katholisch.de